Einleitung

Treffen mit dem Autonomen Lernen

In der Sekundarstufe I werden die SchülerInnen an das selbständige Arbeiten herangeführt. Während dieser Phase übernehmen die SchülerInnen fortschreitend mehr Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess. Die Lehrkraft übernimmt die Rolle des “Trainers” und des/der Lehrenden, indem sie die Möglichkeiten und die Horizonte des Lernens aufzeigt, mit dem Ziel, die individuelle Entwicklung des Schülers/der Schülerin zu fördern, in Übereinstimmung mit seinem/ihrem spezifischen Leistungsniveau und durch Vermeidung von Überlastung oder Entmutigung, die aus reduzierter oder exzessiver Forderung resultiert. Ihre Funktion ist es, den Schüler/die Schülerin zu leiten und zu unterstützen, mit dem Ziel, das individuelle schulische Vorankommen zu verbessern.
 
Technische Kompetenz: Der Unterricht in der Sekundarstufe I
 
Die Anzahl der Unterrichtsstunden in der Sekundarstufe I erhöht sich auf 35 Unterrichtsstunden pro Woche. In den Klassen der Sekundarstufe I wird das Verständnis der sozialen und natürlichen Umgebungen, des politischen Systems, der Technologie, der Künste sowie der Grundwerte der Gesellschaft betont. Im C-Zweig der Sekundarstufe I heben sich besonders der Unterricht in der deutschen Sprache - des Deutschen als Fremdsprache (DaF) - und der Unterrichtsfächer in deutscher Sprache (DFU) heraus.
Im R-Zweig werden die Schüler in Übereinstimmung mit den deutschen Lehrplänen auf die Aneignung von Kompetenzen vorbereitet, die sie später benötigen, um die Abiturprüfung zu bestehen (die Prüfung, mit der in Deutschland die allgemeine Hochschulreife erreicht wird).
Das Hauptziel der Sekundarstufe I ist es, die SchülerInnen in kompetenter Weise auf die Conclusão beziehungsweise das deutsche Abitur vorzubereiten.

Lern- und Arbeitstechniken
 
In beiden Zweigen wenden die Lehrkräfte Methoden an, die die Fähigkeit der Schüler zum Entwickeln und Handeln fördern. Diese Methoden wurden während der Fortbildungen erworben und trainiert, die für den Lehrkörper der Schule angeboten werden.
Die Implementierung kooperativer Lern- und Arbeitstechniken fördert die Kooperation und Leistung der Schüler, stärkt ihr Verantwortungsgefühl für sich und die Anderen, ermuntert sie, mit jedem mal unabhängiger zu werden und unterstützt sie in ihrer Unabhängigkeit. Durch diese Methoden entwickeln die Schüler Strategien zur Lösung von Problemen, sie trainieren und praktizieren Präsentationsformen und wenden Methoden an, um ihr Lernen und ihre Arbeit selbst zu steuern.
 
Entwicklung der sozialen Fähigkeit
 
Die Hauptaufgabe des interaktiven Lernprozesses ist die kompetente Vorbereitung der Schüler, sowohl im technischen, als auch im sozialen Bereich, darauf, in der Lage zu sein, das Leben zu meistern. Und dies geschieht bereits hier in der Schule. Die SchülerInnen lernen, sozial zu handeln und entwickeln ihre Fähigkeit, in der Gruppe zu arbeiten und zu handeln. Der Sinn der Kameradschaftlichkeit und die Solidarität spielen eine sehr wichtige Rolle innerhalb der Schulgemeinschaft der EAC.
 
Entwicklung der personalen Kompetenzen
 
Über die Entwicklung der technischen Kompetenz hinaus ist die Persönlichkeitsentwicklung ein anderer wichtiger Faktor. Die Schüler lernen, die sozialen Grundwerte anzuwenden, wie zum Beispiel die Solidarität und die Eigenverantwortung sowie die Verantwortung für die Anderen. Die verschiedenen Unterstützungsmaßnahmen, die den Schülern durch die EAC ermöglicht werden, helfen ihnen, ihre personalen Kompetenzen zu entwickeln.
Aktivitäten außerhalb des Pflichtcurriculums
Die EAC bietet nachmittags eine große Vielfalt an Aktivitäten außerhalb des Pflichtcurriculums an, wie zum Beispiel Arbeitsgruppen zum Erlernen weiterer Fremdsprachen (Englisch und Spanisch), Theater, verschiedene Sportarten, usw. Hier haben die SchülerInnen die Gelegenheit, ihre eigenen Talente zu entwickeln oder neue Fertigkeiten zu erlernen, in einem entspannten Rahmen und außerhalb des Klassenzimmers.

Koordination der EAC
 
Die Koordinatoren der Zweige C und R arbeiten im Team. Die Begegnung der Kulturen und die Integration beider Schulzweige wird durch Projekte, Veranstaltungen, Wettbewerbe, Feste und Ausflüge realisiert. Die Schüler können später auch in den anderen Zweig überwechseln, immer wenn dies pädagogisch ratsam ist. Die Schule bietet ihnen auch dann jede nötige Unterstützung an, wie sie es auch im Falle der Integration neuer Schüler macht.
Die Arbeit, die durch die Zweige C und R realisiert wird, zeichnet sich durch gegenseitige Kooperation, durch guten Umgang und durch reichhaltiges gegenseitiges Lernen aus.

Koordinatoren

Klassen 5 bis 8 R

Nils Menzel

Klassen 5 bis 8 C

Ivan Millarch

Erziehungsberaterinnen

Klassen 5 bis 8 R

Christiana Meyer

Klassen 5 bis 8 C

Regina Costa