Sprachprüfungen

Auf allen Sprachniveaus werden Sprachprüfungen des Deutschen durchgeführt, durch die die Schülerinnen und Schüler ihre Deutschkenntnisse nachweisen. Diese Sprachprüfungen sind für alle Schüler verpflichtend:

Am Ende der Klasse 4 des C-Zweigs schließen die Kinder ihre Grundschulzeit im Fach Deutsch als Fremdsprache mit dem „Bärendiplom“ ab. Diese Sprachprüfung bildet den Abschluss der Arbeit mit dem Lehrwerk „Bärenspaß“. Sie wird von den LehrerInnen der 4. Klassen des C-Zweigs erstellt und in allen 4. Klassen des C-Zweigs geschrieben.
 
In den 6. Klassen des C-Zweigs werden die Deutschkompetenzen auf dem Sprachniveau A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen durch die A2-Prüfung nachgewiesen. Die Prüfung, die zentral von Deutschland aus erstellt und von den LehrerInnen der 6. Klasse gemeinsam korrigiert und bewertet wird, gliedert sich in die Prüfungsteile Hörverstehen, Leseverstehen, Schriftliche Kommunikation (Textproduktion) sowie die Mündliche Kommunikation.
 
In allen 9. Klassen des C-Zweigs und des R-Zweigs legen die Schüler die DSD-Stufenprüfung auf dem Sprachniveau A2/B1 ab. Diese Prüfung, die ebenfalls aus den Prüfungssteilen Hörverstehen, Leseverstehen, Schriftliche Kommunikation, Mündliche Kommunikation besteht, wird in Deutschland erstellt und auch in Deutschland bewertet. Mit der Stufenprüfung ist es nun möglich, die Leistung eines Schülers in den 4 Prüfungsbereichen differenziert, d.h. auf dem Niveau A2 bzw. B1 zu bewerten. Die jeweils erbrachte Leistung wird auf dem Diplom gesondert ausgewiesen.
 
Mit der DSD-Stufenprüfung auf dem Sprachniveau B2/C1 erreichen die SchülerInnen der Klassen 12 C und 11 R ein Deutschzertifikat, das zur Aufnahme eines Studiums in Deutschland berechtigt. Hierzu reichen Leistungen auf B2-Niveau in den Prüfungssteilen Hörverstehen, Leseverstehen, Schriftliche Kommunikation, Mündliche Kommunikation bereits aus. Auch in dieser Prüfung werden die Leistungen in die einzelnen Prüfungsteile differenziert ausgewiesen.